Konflikt-, Frieden- und Demokratie-Cluster

Conflict-, Peace- and Democracy-Cluster

Konflikt-, Friedens- und Demokratieforschung ist in Zeiten wie diesen stärker gefordert als zuvor. Viele aktuelle Entwicklungen machen deutlich, dass diese drei Arbeitsfelder vor gemeinsamen Aufgaben stehen. Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen für außeruniversitäre Forschung dramatisch verändert.



Konflikt-, Frieden- und Demokratie-Cluster

Als kreative Antwort auf diese neue Situation haben sich 2011 das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK), das Demokratiezentrum Wien, das Institut für Konfliktforschung (IKF) sowie bis Ende 2015 das Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik (ZFF) der Universität Klagenfurt zum Konflikt-, Frieden- und Demokratie-Cluster (CPD-Cluster) zusammengeschlossen. Mit 2016 ist die Karl-Franzens-Universität Graz die neue universitäre Partnerinstitution der drei außeruniversitären Institute, in deren Friedens- und Konfliktforschungs-Schwerpunkt der Cluster integriert wurde. Die beteiligten Institute bleiben erhalten, eine innovative Vernetzungsstruktur soll aber permanente inhaltliche und strukturelle Zusammenarbeit ermöglichen. Das Klagenfurter Zentrum wird weiter mit dem Cluster kooperieren.

Die Stärke des Clusters liegt zum einen in der Bündelung von Konflikt, Frieden und Demokratie als Forschungsbereich. Zum anderen zeichnet sich die Kooperationsgemeinschaft dadurch aus, dass ihre Arbeit an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis angesiedelt ist: Wissenschaftliche Reflexion steht im Dienste der gesellschaftlichen Wirksamkeit und Relevanz.

In den Jahren seit Bestehen des Clusters wurden bereits zahlreiche gemeinsame Projekte in den Bereichen Forschung und Lehre entwickelt. So wurde beispielsweise gemeinsam an einem Handbuch zur state of the art der CPD-Forschung gearbeitet, das die drei Forschungsfelder systematisch darstellt und im Februar 2016 erschienen ist.

Des Weiteren werden im Rahmen des Clusters gemeinsame Veranstaltungen organisiert, wie die jährliche Sommerakademie in Stadtschlaining und die State of Peace Konferenz im Herbst jeden Jahres. Weitere Aktivitäten sind etwa der Universitätslehrgang „Global Citizenship Education“ sowie die Erarbeitung einer gemeinsamen Expertise zur neuen österreichischen Sicherheitsdoktrin, welche allen Parlamentsparteien sowie den Medien übermittelt wurde. Ebenso wurde ein friedenspädagogisches Forschungsprojekt begonnen.

Die Zusammenarbeit der vier Einrichtungen im Rahmen des CPDC bringt Synergieeffekte, mit denen Vorhaben realisiert werden können, deren Durchführung einem Partner alleine nicht möglich wäre.


Im Rahmen des Conflict, Peace and Democracy Clusters (CPDC) beteiligt sich das ÖSFK an folgenden Projekten:


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